Systemische Aufstellung nach Virginia Satir

Wir alle werden in unserem Leben herausgefordert,
uns mit unseren persönlichen Themen
auseinanderzusetzen und an ihnen zu wachsen.
Systemische Aufstellungen ermöglichen einen
bewussten Blick auf unsere Situation und lassen uns
Veränderung direkt erfahren.

Wie eine Aufstellung funktioniert: In einer Aufstellung werden für die Personen oder Aspekte, die am Thema beteiligt sind, Stellvertreter unter den Teilnehmern ausgewählt und intuitiv in Beziehung zueinander in den Raum gestellt. Eine Klärung des Themas entwickelt sich im Prozess der Stellvertreter miteinander. Die Bedürfnisse der Beteiligten werden wahrgenommen, so dass sich Spannungen lösen können, bis ein kraftvolles Gleichgewicht im aufgestellten System entstehen kann. Das ermöglicht uns eine neue Sicht auf unser Thema, oft tiefgreifende Erkenntnisse über uns selbst und die am Konflikt beteiligten Personen und lässt uns dadurch freier und mitfühlender mit uns selbst und anderen sein. ( Im Einzelsetting werden statt der Stellvertreter Figuren oder andere Gegenstände genutzt und die / der Klient*in fühlt sich selbst in die unterschiedlichen Positionen ein.)


In dieser Arbeit verbinden wir uns mit unserem inneren Wissen. Wir lernen, unserer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, deren größtes Instrument unser Körper ist, denn in ihm sind alle Kräfte und Spannungen spürbar.  Je mehr wir in unserem Körper präsent sind, desto kraftvoller können wir uns mit dem Leben verbinden.

Die Begleitung der Aufstellungen erfolgt nach den Grundprinzipien der Systemischen Therapie nach Virginia Satir, in denen Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit  im Mittelpunkt stehen.

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Ein paar Worte zu meiner Haltung
in Bezug zur (inzwischen sehr populär gewordenen) Methode der Systemischen Aufstellung…

Da Systemische Aufstellungen mit unserer direkten Körperwahrnehmung arbeiten, und diese im Kontakt mit unseren tieferen Gehirnarealen steht, wirken sie direkt auf das Unbewusste ein.
Dadurch können hier oft mit Leichtigkeit tiefgreifende Veränderungen erzielt werden. 

Für den / die Leiter*in einer Aufstellung bedeutet das eine hohe Verantwortung. Und zwar weniger im Sinne des „Beherrschens der Technik“ als vielmehr in der Inneren Haltung. Diese ist aus meiner Sicht das zentral wichtigste Element. 

Wenn wir uns als Therapeut*innen mit unseren Klient*innen im Land ihres eigenen Seelenlebens bewegen, braucht das den höchsten Respekt, Achtsamkeit, die Fähigkeit der Hingabe, des wirklichen Einlassens, der Selbstregulation und Schwingungsfähigkeit und vor allem des Zurücknehmens eigener Vorstellungen, Erwartungen und Ziele. 

Das sind alles einzelne Elemente, die man nicht als „Technik“ anwendet. Diese Haltung kann nicht erzeugt oder benutzt werden. Sie kennzeichnet vielmehr eine Grundhaltung sich selbst und allem Leben gegenüber und entwickelt sich in einer Art Reifeprozess durch die Begegnung des Therapeuten mit dessen eigenen persönlichen Lebensthemen.

Aus dieser Haltung heraus geleitete Aufstellungen unterstützen Menschen darin, das Vertrauen in ihre eigene Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit zu vergrößern und fördern somit nachhaltig ihre Integrität und Selbstwirksamkeit.

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